korean chamber orchestra

Das Korean Chamber Orchestra, 1965 von dem Cellisten Bon-Cho Jeon gegründet entwickelte sich sehr schnell zu einer führenden Kammermusikgruppe im Lande. Seit 1979, als Min Kim die Direktion übernahm, hat sich das Orchester auf zahlreichen Tourneen eine stetig wachsende internationale Anerkennung erarbeitet. Es hat über 460 Konzerte in Korea, den USA, Kanada, Deutschland, Frankreich, Italien, Kroatien, Polen, Dänemark, Estland, Japan, Hong Kong, Thailand, Malaysia, China und Singapur gespielt. Seine 9-Städte-Tour durch die USA und Kanada1995, die von Columbia Artists Management Inc. aus Anlass des 30jährigen Bestehens des Orchesters arrangiert wurde, erhielt hervorragende Kritiken von solch angesehenen Zeitungen wie New York Times, Los Angeles Times, Washington Post und Toronto Star. Auch auf der 7-Städtereise durch Europa 1997 wurde das Orchester in allen Zeitungen hoch gelobt.

Das Korean Chamber Orchestra gab sein China-Debut im Oktober 1998, durch die Teilnahme am 1. Intenational Beijing Music Festival, sein Salzburg-Debut im Juli 1999. Ebenfalls 1999 spielte das KCO als offizielles UNESCO Friedens-Kammerorchester in Paris. Im Laufe des folgenden Jahres beendete das Orchester eine erfolgreiche einmonatige Konzertreise durch Polen, Kroatien und Deutschland, spielte ein ganz besonderes Konzert im UNO Hauptquartier, wo es zum UN Kammerorchester ernannt wurde und schloss eine Tournee nach Singapur ab. Im September 2001 ging es auf seine 3. Europareise, auf der auch ein Konzert im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie stand. Es war das erste Konzert eines koreanischen Orchesters in diesem Saal. Die Kritiken schrieben von einem der besten Orchester mit plastischen Tonfarben und präziser Ensemblearbeit. Die Konzertsaison 2002 endete mit einem Konzert im berühmten Tivoli in Kopenhagen und in der Saison 2003 erneut eine Europa Tournee, Konzerte mit hervorragenden Rezensionen in Italien und Deutschland und letztlich CD-Einspielungen von Bachs Brandenburgischen Konzerten bei dem Label EMI.

Das Korean Chamber Orchestra hat mit international renommierten Solisten zusammengearbeitet, genannt seinen Krystof Penderecki, Salvatore Arcado, Marisa Robles, Felix Ayo. Arto Noras, Zakhar Bron, Jean-Pierre Wallz, Kyung Wa Chung, Young-Uk Kim, Kwang-Shul Youn, Cyprien Katsaris. Außerdem hat das Orchester 14 CDs mit einem umfangreichen Repertoire eingespielt, die einen neuen Qualitätsstandard auf dem Feld der klassischen Musik in Korea gesetzt haben.

In der Konzertsaison 2005, das Orchester feierte sein 40jähriges Bestehen, nahm es am Heidelberger Kammerorchester Festival teil, war Gast des Naatali International Music Festival in Finnland und nahm am Rheingau MusikFestival in Deutschland teil. 2006 folgten erfolgreiche Auftritte im Rahmen des Internatianalen Mozart Festival in Estland und die 10. Beethoven Osterfestspiele in Polen. 2007 spielte das KCO auf dem Harvin Winter Festival in China, erneut beim Rheingau Festival, dem Naatali Festival, Echternach Festival Luxemburg, Max Reger Festival in Weiden. Für die laufende Spielzeit ist das Orchester neben seinen Konzerten in Seoul und Korea u.a. nach Kiel, Hildesheim und Mannheim, zum Speyer Dom Festival, das Brüssel Festival, das Rheingau Festival und zu einer Süd-Amerika-Tournee eingeladen. 2010 ist das KCO zum Beethoven Festival in Polen eingeladen, sowie nach Frankreich für verschiedene Konzerte, und zum Naantali Festival.

mehr unter www.kco.or.kr

 

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