das leipziger klaviertrio   | ying zhang andreas timm alexander meinel

 

ist aus der Begegnung zwischen drei hervorragenden Musikern geboren, die ihre künstlerische Leidenschaft zu einem gemeinsamen Klang vereinen wollten. Das Ergebnis auf der Bühne ist ebenso spannungsgeladen wie zauberhaft!

Die hochmusikalische Persönlichkeit der Künstler prägt ihre eklektischen Programme und fesselt wie wenige andere ihr Publikum.

 

Ying Zhang ist in Shanghai geboren und dort aufgewachsen. Bereits mit fünf Jahren begann sie mit dem Violinunterricht. Im Alter von zehn Jahren wurde sie als Jungstudentin an der Spezialschule für Musik in Shanghai zugelassen. Sie war beteiligt an dem Oscar-gekrönten Dokumentarfilm „Von Mao bis Mozart“ aus dem Jahr 1979, den Isaac Stern gedreht hat. Auf Einladung von Saschko Gawriloff kam sie nach Deutschland an die Musikhochschule Köln. Als Stipendiatin der Karajan-Stiftung nahm sie dann Unterricht bei Daniel Stabrawa. Ihre künstlerische Ausbildung vervollkommnete Ying Zhang bei Nathan Milstein, Herman Krebbers, Rainer Kussmaul und Thomas Brandis.
Als Solistin wie auch als Kammermusikerin machte sie bereits früh in ihrer Karriere Rundfunkaufnahmen und Live-Mitschnitte, bis heute unter anderen beim Deutschlandradio, RIAS Berlin, Radio Berlin-Brandenburg und dem Mitteldeutschen Rundfunk. Zu den Orchestern, mit denen sie musizierte, gehören das China National Orchestra in Beijing, das National Orchestra Taiwan, die Baden-Badener Philharmonie und das Philharmonische Staatsorchester Halle. Eingeladen ist Ying Zhang zu vielen renommierten Festivals wie beispielsweise den Salzburger Festspielen, dem Festival von Lugano und Beijing Music Festival.
Ying Zhang ist seit 1995 erste Konzertmeisterin der Staatsphilharmonie Halle und sie spielt eine Violine von Francesco Rugeri aus dem Jahre 1690.

Andreas Timm, Jahrgang 1987, studierte nach dem Abitur zunächst von 1993 bis 1995 bei Prof. W. Weber in Leipzig und danach bei Troels Svane an der Musikhochschule Lübeck. Ab 1998 war er Student in der Klasse von Prof. Gustav Rivinius in Saarbrücken, wo er sein Examen mit der Höchstpunktzahl ablegte. Anschließend begann er dort ein Konzertreifestudium, welches er ebenfalls mit der höchsten Auszeichnung abschloss.
Nach Preisen und Auszeichnungen bei nationalen Wettbewerben erhielt Andreas Timm den 2. Preis bein Internationalen Instrumentalen Wettbewerb Markneukirchen 2001. Daneben war er Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben. Konzerte als Solist und Kammermusiker führten ihn nach Frankreich, zu renommierten Musikfestivals nach Luxemburg und Italien, sowie zahlreichen anderen Ländern Europas und nach Japan. Es folgten Auftritte u.a. beim Brahmsfestival in Hamburg 1997, im Rahmen der Mendelssohn-Festwoche 1998 sowie beim Bachfest 2000 in Leipzig.
Zahlreiche Rundfunkaufnahmen, sowie CD- und Fernsehaufzeichnungen sind ebenso Belege seines künstlerischen Schaffens wie die Mitgliedschaft in unterschiedlichen Kammermusikensembles, wie dem „Timm-Quartett“ oder dem „Trio Désiré“.
Seit 2002 ist Andreas Timm Solocellist des Berliner Sinfonieorchesters.

Alexander Meinel, geboren in der Händelstadt Halle, studierte Klavier an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater und an der Julliard School New York. 17-Jährig debütierte er als Konzertpianist am Gewandhaus zu Leipzig. Als Solist und Kammermusiker führten ihn Konzerte nach Europa, Fernost und die USA. Mehrfach führte er sämtliche Klaviersonaten Beethovens auf. Im Jubiläumsjahr 2006 wird er sich dem Zyklus der Mozart-Sonaten widmen.
Alexander Meinel ist auch ein gefragter Dozent. Er lehrt an der Leipziger Musikhochschule, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und unterrichtete an der International Summer Music Academy Leipzig-New York. Im Jahr 2002 übernahm er den Vorsitz der Neuen Leipziger Chopin-Gesellschaft. Im Jahr 2004 erschien beim Label Querstand seine Einspielung von Beethovens Hammerklaviersonate op.106.

                 

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