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ernest chausson (1855/1899) & césar franck (1822/1890)
„Chausson kommt direkter nach Franck als wir alle“. Henri Duparc
„Ich bin sicher, dass die ‘Naufragés de la Méduse’ nicht so ängstlich auf der Suche eines Segels am Horizont waren wie ich es bin, auf der Suche eines Zieles in meinem Leben.“ Ernest Chausson.
Nach langem Zagen und Zaudern zwischen Literatur und Musik und nach seinem vom Vater erzwungenen Jurastudium besuchte Ernest Chausson die Kompositionsklasse von Jules Massenet und César Frank am Konservatorium und wurde einer der größten Verehrer der Musik von Wagner und von Deutschland im Allgemeinen. Als großer Gedicht- und Literaturliebhaber freundete er sich mit u. a. Paul Verlaine, Stéphane Mallarmé, Charles Cros an. Trotz einer relativen Wiederkehr seiner Bekanntheit bleibt leider seine Musik zu selten im Konzert gespielt und daher noch von dem Publikum sehr unbekannt.
César Franck, Pianist und v. a. Organist aus Belgien zog 1848 endgültig nach Paris. 1872 wurde er Orgellehrer am Konservatorium, wo er mehr Komposition als Technik unterrichtete. Dort zog er mehrere junge Komponisten an (d'Indy, Duparc, Chausson ...) - die berühmte ‘Francksche Klicke’. Von dieser Zeit an hörte Franck nicht mehr auf zu komponieren, die Meisterwerke folgten dicht aufeinander, vom Klavier-Quintett bis zu den Drei Chorälen für Orgel (1890), seinem musikalischen Testament.
Programm
Ernest Chausson Klavierquartett für Klavier, Violine, Viola und Violoncello
César Franck Klavierquintett in F Moll, Streichquartett mit Klavier
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